Klinik und Poliklinik für Dermatologie der Universität Regensburg
(Summary)
Zusammenfassung
Laser sind ein fester Bestandteil der Dermatotherapie geworden und es
stehen zahlreiche Geräte zur Verfügung, die bei unterschiedlichsten
Indikationen eingesetzt werden können.
Wichtigste Indikationen sind Feuermale, kindliche Hämangiome, erweiterte
Äderchen und andere vaskuläre Fehl- und Neubildungen. Die Entfernung
von Tuschetätowierungen ist mit modernen Lasergeräten ebenso möglich
wie die Entfernung von solaren Lentigines und Epheliden.
Die Lasertherapie von faltenreicher, aktinisch geschädigter Haut ist
prinzipiell möglich, erfordert aber exakte Indikationsstellung und
Behandlungstechniken, da erhebliche Nebenwirkungen möglich sind.
Therapeutische Umschau, Band 56, 1999, Heft 4, © 1999 Verlag Hans Huber Bern
In recent years, lasers have become an indispensable part of dermatotherapy.
Multiple lasers allow the treatment of the most contrasting indications.
Port wine stains, childhood hemangiomas, telangiectasias as well as other
vascular malformations and neoplasms represent the most significant indications
for laser therapy. Furthermore, modern lasers are used not only for the
removal of non-professional tattoos but also for removing solar lentigines
and ephelides.
In principle, laser therapy of wrinkles, rhytides and actinically damaged
skin is possible, but exact diagnosing and excellent treatment techniques
are vital because of the possibility of severe side effects
Therapeutische Umschau, Band 56, 1999, Heft 4, © 1999 Verlag Hans Huber Bern
(Summary)
Zusammenfassung
Die Bedeutung einer wohlgeformten weiblichen Brust nimmt in unserer heutigen
Gesellschaft einen hohen Stellenwert ein und hat demzufolge große
Bedeutung für das weibliche Selbstwertgefühl.
Eine Brustvergrösserung wird fast ausschließlich aus ästhetischen
Gründen verlangt. Demzufolge werden die anfallenden Kosten von den
Krankenkassen nicht übernommen. Es werden Implantate verwendet, die
mit biokompatiblen Lösungen oder aber mit Silikongel gefüllt sein
können. Auf die Problematik des Silikongels wird eingegangen.
Sobald eine übergroße Brust nachweislich krankmachende Symptome
verursacht, übernimmt die Krankenkasse die Kosten einer Verkleinerungsplastik.
Fließende Übergänge zu mehr ästhetischer Motivation
zum Operationswunsch lassen den Vertrauensärzten der Krankenkassen
einen weiten Ermessensspielraum.
Es werden kurz die Operationsverfahren der Augmentation und der Reduktionsplastik
sowie die möglicherweise auftretenden Komplikationen beschrieben.
Therapeutische Umschau, Band 56, 1999, Heft 4, © 1999 Verlag Hans Huber Bern
A well developped breast is an important feature of femininity and for
self-confidence.
Augmentation mammaplasty is done by using alloplastic-implants. The silicon
problem is briefly discussed.
Evaluation, principal surgical techniques, possible complications are discribed.
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(Summary)
Zusammenfassung
Die vermehrte Sonnenexposition sowie die stets zunehmende Lebenserwartung sind die hauptsächlichen Ursachen des sogenannten «photo-aging» der Haut, welchem in der Dermatologie eine immer größere Rolle zukommt. Mit den «chemical peels» steht nun ein potentes Mittel zur Verfügung, welches nicht nur die ästhetische Seite mit dem Effekt der Hautverjüngung, sondern auch rein medizinische Aspekte angeht. So können sowohl Hautpigmentierungen beseitigt, feine Fältchen geglättet, als auch solare Keratosen entfernt werden. Entscheidend für den Behandlungserfolg ist die richtige Auswahl der geeigneten Peelingsmethode, welche sich immer nach der jeweiligen Indikation richten muß, und neben dem technischen Können auch Fingerspitzengefühl und Erfahrung abverlangt.
Therapeutische Umschau, Band 56, 1999, Heft 4, © 1999 Verlag Hans Huber Bern
The increased exposure to UV-radiation as well as the longer life expectation are the main reasons for photo-aging of the skin, which becomes more and more important in dermatology. Chemical peels represent potent agents, which meets not only the aesthetic aspect of skin rejuvenation, but also the medical aspects of skin aging. It allows to remove skin pigmentations, to smooth fine wrinkles and to improve the skin texture, and it can successfully be used in the therapy of actinic keratosis as well. The selection of the most suitable peeling-procedure is crucial for a successful treatment. It must always be guided by the given indication, and the results strongly depend on the experience and the skills of the treating physician.
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Dermatologische Universitätsklinik und -Poliklinik, Inselspital, Bern
(Summary)
Zusammenfassung
UV-induzierte Hautschädigungen (UVIH) gehören zum Alltag des Dermatologen. Eine «schön» gebräunte Haut entspricht immer noch dem gängigen Schönheitsideal. Dieses Ideal sowie ein geändertes Freizeitverhalten brachte eine verlängerte Sonnenexposition mit sich, sei dies durch vermehrten Sport im Freien, durch Sonnenbaden oder durch Bräunung im Solarium. Weiter führen Sonnenschutzmittel mit hohen Faktoren zur verlängerten Sonnenexposition und wiegen den Verwender in einer falschen Sicherheit. Die Betroffenen sind speziell in einem jüngeren Patienten-Kollektiv zu suchen. Nebst eher banalen kosmetischen Hautproblemen wie Pigmentverschiebungen, Hautfalten sowie Teleangiektasien führt dieses Verhalten zu einer erhöhten Inzidenz von Präkanzerosen und Hauttumoren. Es sollte deshalb im (jährlichen) Status auf UVIH inspiziert werden. Im weiteren sollte die Öffentlichkeit vermehrt darauf hingewiesen werden, wie wichtig ein sinnvoller Umgang mit UV-Strahlung ist. Dies gilt besonders für strahlenempfindliche Mitmenschen, hier vor allem für Kinder und Hellhäutige, die wann und wo immer möglich, sich vor extremer Sonnenbelastung schützen sollten.
Therapeutische Umschau, Band 56, 1999, Heft 4, © 1999 Verlag Hans Huber Bern
Photodamage starts early in childhood due to repeated and unprotected
sun exposure. It is observed almost exclusively in individuals with white
skin, especially skin phototypes I and II. Clinical studies show that 50
to 80% of an individual's life time ultraviolet (uv) radiation occurs before
the age of 18 years. Photodamage, also known as dermatoheliosis, represents
a polymorphic alteration of several structures of the skin, especially keratinocytes
and melanocytes in the epidermis, the vascular system, and the dermal connective
tissue. This damages caused by acute and chronic uv-exposure result in a
substantially increased incidence of skin cancers. The severity of photodamages
depends on constitual factors, e.g. skin phototype (skin color, capacity
to tan), and on duration as well as intensity of sun exposure.
Tanning for cosmetic purposes by sunbathing or by using artificial tanning
devices is still widespread. Thus, it is important that clinicians are familiar
with the clinical manifestations of photodamages and skin cancer. Further
efforts to educate both public and medical professions are essential to
direct more patients earlier to treatment.
Furthermore new strategies need to be developed to influence behaviour as
well as to increase awarness.
Therapeutische Umschau, Band 56, 1999, Heft 4, © 1999 Verlag Hans Huber Bern
Abteilung für Plastisch-Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, Inselspital Bern
(Summary)
Zusammenfassung
Das Facelifting ist ein Eingriff, bei dem die erschlaffte Gesichts- und Halshaut mobilisiert und gestrafft wird. Dabei sollen später keine Operationsnarben sichtbar sein. Präoperativ müssen die Patienten über das Vorgehen, die zu erwartenden Resultate und die möglichen Komplikationen genau informiert und aufgeklärt werden. Der die Operation durchführende plastische Chirurg sollte einerseits genügend Erfahrung in der Planung und Durchführung solcher Operationen haben, und andererseits über die nötigen Kenntnisse und das Einfühlungsvermögen verfügen, um auch in psychologisch schwierigen Fällen die richtige Entscheidung zu treffen.
Therapeutische Umschau, Band 56, 1999, Heft 4, © 1999 Verlag Hans Huber Bern
The face lift procedure is often performed in aesthetic plastic surgery.
It corrects the stigmata of age, i.e. the multiple facial wrinkles and the
sagging of the atrophic soft tissues by undermining and retensioning the
superficial and deeper facial and cervical structures. Since the public
can not fully appreciate the extent and the inconveniences involved with
this operation, emphasis must be laid on an exact preoperative information
of the patient with regards to possible complications, the pros and cons
of this procedure and the results to be expected.
In this paper the face lift operation is explained in detail and the indications
and contraindications given. The most frequent postoperative complications
are outlined and the preventive measures and modalities of treatment discussed.
From the medico-legal point of view it is important that such an operation
is performed by a certified and well experienced plastic surgeon.
Therapeutische Umschau, Band 56, 1999, Heft 4, © 1999 Verlag Hans Huber Bern
Abteilung für Plastisch-Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, Inselspital Bern
(Summary)
Zusammenfassung
Die Rhinoplastik erlaubt die Korrektur einer ästhetisch störenden Nasendeformität oder funktionellen Behinderung der Nasenatmung. Die beiden Grundpfeiler der Rhinoplastik sind eine korrekte Problemanalyse und die Anwendung der geeigneten Technik zur Korrektur der Deformität. Die anatomischen und ästhetischen Grundbegriffe wie auch Anamnese und klinische Untersuchung der Nase werden erläutert. Einige der geläufigen Techniken illustrieren die operativen Korrekturmöglichkeiten, die in gleichem Maße auf eine optimale Form wie auch unbehinderte Funktion der Nasenatmung abzielen. Ausführungen über die postoperative Behandlung und Komplikationen schließen diesen Überblick über die Nasenplastik ab.
Therapeutische Umschau, Band 56, 1999, Heft 4, © 1999 Verlag Hans Huber Bern
Rhinoplasty is performed in order to correct aesthetic deformities of the nose or to improve nasal breathing. A detailed knowledge of the complex three-dimensional anatomy, familiarity with the various rhinoplasty techniques and a well-developed aesthetic perception are essential for the success of this procedure. The fundamental requisites for rhinoplasty are outlined, i.e. anatomy of the nose, aesthetic considerations, essentials about patient selection, patient history and clinical examination. The main goal of any rhinoplasty is to achieve a nose that appears natural, functions properly, and is in balance and harmony with the other facial features. The 'operated look' should be avoided by all means. The basic techniques to correct some of the most common deformities are illustrated. A discussion of the postoperative management and complications is completing this comprehensive overview of current rhinoplasty procedures.
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Abteilung für Plastische und Rekonstruktive Chirurgie, Inselspital Bern
(Summary)
Résumé
In der modernen Gesellschaft ist die chirurgische Formung der Körpersilhouette einer erhöhten Nachfrage ausgesetzt. Dieser Artikel präsentiert eine Zusammenfassung von Indikationen und Techniken zu den wesentlichsten Eingriffen an Abdomen, Hüften, Oberschenkeln und Oberarmen. Die Korrektur lokalisierter Überschüsse von Fettgewebe und Haut wird mittels Fettabsaugung (Liposuktion) und/oder Dermolipektomie erreicht. Die Liposuktion erfolgt über Stichinzisionen und birgt dadurch den Vorteil, daß sie minimale Narben hinterläßt und mit einer minimalen Komplikationsrate behaftet ist. Eine Liposuktion ist nur dann indiziert, wenn die darüberliegende Haut in der Lage ist, sich zu kontrahieren und sich der veränderten Kontur anzupassen. Ist dies nicht der Fall oder wird die Deformität durch einen Hautüberschuß selbst verursacht, so ist eine Dermolipektomie angezeigt. Dabei wird die Schnittführung so gewählt, daß die Narben möglichst gut versteckt werden können.
Therapeutische Umschau, Band 56, 1999, Heft 4, © 1999 Verlag Hans Huber Bern
There is an increasing demand for surgical correction of the body contour in the modern society. We present a summary of the indications and techniques of the most important interventions on the abdomen, hip, thigh and arm. The operations aim at the correction of localized excesses of fat and skin tissue with liposuction and dermolipectomy. Liposuction is performed through small skin incisions, which results in minimal scar formation, and which is associated with minimal complication rates. The indication for liposuction is restricted to the conditions in which the overlying skin is capable to retract and adapt itself to the new contour. Otherwise, or if an excess of skin is the cause of the deformity, a dermolipectomy is required. In this case, the incisions are chosen in a way that the resulting scar may be hidden as well as possible.
Therapeutische Umschau, Band 56, 1999, Heft 4, © 1999 Verlag Hans Huber Bern
Dermatologische Universitätsklinik, Inselspital, Bern
(Summary)
Zusammenfassung
Zur Korrektur von Falten und Narben im Gesicht kann das dermale Bindegewebe
durch Implantate aufgefüllt werden. Hierbei kommen nebst bovinem Kollagen,
Gelatine Matrix, Derivate der Hyaluronsäure sowie Kunststoffimplantate
zum Einsatz.
Injizierbares bovines Kollagen wird seit fast zwanzig Jahren angewendet.
Bisher wurden einige hunderttausend Patienten behandelt. Die Xenogenität
der Produkte macht jedoch eine vorgängige zeitaufwendige Hauttestung
notwendig und die Resorption des Implantats erfordert nach einigen Monaten
eine Wiederholung der Behandlungen. Als Alternative zu Kollagen wurde Gelatine
Matrix (Fibrel) entwickelt, welches vor allem zur Behandlung von Narben
eingesetzt wird. Der Behandlungserfolg ist verglichen mit Kollagen von längerer
Dauer, eine Vortestung muß aber ebenfalls durchgeführt werden.
Zudem ist die Anwendung eher aufwendig. Mit den Hyaluronsäure-Derivaten
stehen heute einfach zu handhabende Substanzen zur Verfügung, welche
keine Vortestung erfordern. Die Behandlungserfolge sind mit denjenigen von
Kollagen vergleichbar. Neben den Biomaterialien werden auch Kunststoffimplantate
verwendet. So wird geschäumtes Polytetra-fluoro-ethylen (Gore-tex)
in Form eines schlauchförmigen Implantats angeboten, welches mittels
chirurgischem Eingriff eingelegt wird. Diese Implantate stellen eine dauerhafte
Korrektur dar, sind jedoch mit Risiken wie Narben oder mit persistierender
Gesichtsassymetrie verbunden.
Therapeutische Umschau, Band 56, 1999, Heft 4, © 1999 Verlag Hans Huber Bern
Facial wrinkles and scars can be corrected by injecting implants into the dermal connective tissue. Today, several substances can be used for this purpose. Injectable bovine collagen (Zyderm and Zyplast) has been used successfully for more than twenty years in some hundred thousand patients. Due to the xenogenity of the product a skin testing is required before augmentation. As the implant is degraded by the bodys own mechanisms periodic maintenance injections are necessary. Gelatin matrix (Fibrel) was developed as an alternative to injectable collagen. It is mainly used for the correction of scars. The long term-correction seems to be better compared to collagen but a skin test must be performed as well. The most promising material for soft tissue augmentation today is hyaluronic acid and its derivatives. The substance is easy to handle and requires no previous skin testing. The efficacy is comparable to collagen. Apart from the biomaterials synthetic implants are still of interest. The augmentation with expanded polytetrafluorothylene (Gore-tex) requires a surgical procedure because a tubular implant is inserted undermeath the wrinkles. The correction is permanent, but scars and an asymmetrie of the face may be complications.
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Dermatologische Klinik, Universitätsspital Zürich1
Praxis für Dermatologie und Venerologie, spez. Allergologie und klinische
Immunologie, Meilen2
Dermatologische Abteilung, Kantonsspital Aarau und Dermatologische Universitätsklinik
Basel3
(Summary)
Zusammenfassung
Der häufigste Grund für Haarverlust bei Mann und Frau ist die
androgenetische Alopezie (AGA). Sie ist auf eine genetische Veranlagung
zurückzuführen, welche eine zunehmende Verkürzung des Haarwachstumszyklus
mit Haarfollikelminiaturisierung betroffener Areale verursacht. Die Beobachtung
erhöhter 5-alpha-Reduktase- bzw. erniedrigter Aromatase-Aktivität
in den Haarfollikeln der AGA bei Mann und Frau mit entsprechend erhöhten
lokalen Dihydrotestosteron-Konzentrationen, weist auf eine direkte pathogenetische
Bedeutung des peripheren Androgenmetabolismus für die Entwicklung der
AGA hin. Die moderne Therapie stützt sich auf verschiedene rationale
Grundlagen wie Blockade der Androgenrezeptoren mittels Antiandrogenen, Hemmung
der 5-alpha-Reduktase (Finasterid) und pharmakologisch induzierte Verlängerung
der Anagenphase (Minoxidil).
Bei einer vermehrten Körperbehaarung wird zwischen Hypertrichose und
Hirsutismus unterschieden. Zu deren Beurteilung sind die Haarart (Vellus
oder Terminalhaare), das Behaarungsmuster, die Abklärung assoziierter
Anomalien, das Manifestationsalter und die Familienanamnese wichtig, ebenso
Begleiterkrankungen und eingenommene Medikamente. Ein Hirsutismus kann die
betroffenen Frauen psychisch stark belasten und muß deshalb ernst
genommen werden. Die Behandlung erfolgt medikamentös mit Antiandrogenen
(vor allem Cyproteronacetat) sowie mittels Epilation der kosmetisch störenden
Haare. Neuerdings wurden durch die Anwendung der selektiven Photothermolyse
(Epilation mit Laser und Blitzlampengeräten) auf dem Gebiet der Epilation
große Fortschritte erzielt.
Therapeutische Umschau, Band 56, 1999, Heft 4, © 1999 Verlag Hans Huber Bern
Having too much hair on the face or the body and not enough on the scalp respectively, is generally not a mirror of a life-threatening disease. However, the emotional impact of such cosmetic problems may be remarkable in the individual case.
Currently rational treatment options are becoming increasingly available to correct such hair problems. This review highlights the new therapeutic achievements in the treatment of both androgenetic alopecia and hirsutism. Oral treatment of male patterned hair loss with finasteride in men is emphasized, and the use of antiandrogens in women is discussed. In addition, the mode of action and clinical results of topical minoxidil treatment find mention. The second part of the review deals with hirsutism and hypertrichosis. The diagnostic steps and investigations are briefly reviewed, and the advances in laser treatment of hirsutism and hypertrichosis are presented.
Therapeutische Umschau, Band 56, 1999, Heft 4, © 1999 Verlag Hans Huber Bern
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
(Summary)
Zusammenfassung
Die akute und chronische Exposition gegenüber UV-Licht kann zu zahlreichen Hautveränderungen einschließlich Hauttumoren führen. Solange eine Änderung des Verhaltensbewußtseins gegenüber der natürlichen Sonnenstrahlung bzw. künstlicher UV-Besonnung ausbleibt, müssen Maßnahmen der Sekundärprävention verbessert werden. Derzeit werden vor allem Sonnenschutzmittel angewendet, die UVB- und UVA-Strahlung unterschiedlich stark reflektieren, absorbieren und/oder blockieren. Den besseren Schutz stellen die für den UVB-Bereich verfügbaren Sonnenschutzmittel dar, während der Schutz vor UVA-Strahlung sowie die Verträglichkeit der hierfür verfügbaren Filtersubstanzen noch verbessert werden muß. Auch stellen die externen Sonnenschutzmittel nur eine Form des Schutzes dar. Empfohlen wird daher auch die Kombination von äußeren Lichtschutzmitteln und innerlicher Antioxidantiensupplementation sowie genormte UV-Textilstoffe. Derzeitig gibt es keine besseren und akzeptableren Alternativen für einen wirksamen Hautschutz vor Sonnenbrand, wenn man von der weitgehenden Meidung der Sonnenstrahlung absieht.
Therapeutische Umschau, Band 56, 1999, Heft 4, © 1999 Verlag Hans Huber Bern
Acute and chronic exposures to non-physiological doses of UV-light lead to a variety of changes of the skin. The most significant of these changes are a premature aging of the skin, UV-induced hyperkeratosis or atrophy, provocation of skin diseases and neoplasms of the skin. Furthermore, the local and systemic immune response can be negatively modulated. As long as society views tanned skin as a sign of beauty and success, and provided no behavioral changes occur, it will be required to emphasize prevention through education and the use of external and internal sun protection products. It is presently customary to use only sunscreens which can block UVB and UVA light to varying degrees. It could also be shown that presupplementation with beta carotene combined with topical sunscreens are more effective than sunscreen cream alone. Therefore the use of such a combination for the general health of population at risk e.g. before UV-exposure would seem advisable. There are no acceptable alternatives of protection against UV-radiation except suitable clothing and avoiding skin exposure to direct sun light.
Therapeutische Umschau, Band 56, 1999, Heft 4, © 1999 Verlag Hans Huber Bern