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Zeitschrift für Gefässkrankheiten / Journal of Vascular Diseases 1998, Heft 2


Tiefe Venenthrombosen durch zentralvenöse Katheter
Deep vein thromboses induced by central venous access devices

C. Lersch, M. Paschalidis und W. Theiss

II. und I. Medizinische Kliniken der Technischen Universität, Klinikum rechts der Isar, München

(Summary)

Zusammenfassung

Häufigste Komplikationen zentralvenöser Katheter und Ports sind neben Infektionen Thrombosen. Ihre Häufigkeit hängt von der Art der verwendeten Katheter oder Portsysteme, dem Herstellungsmaterial, dem Durchmesser und der Lage ab. Hickman- und zentralvenöse Portkatheter aus Silikon mit einem oder maximal zwei Lumina, deren Spitze in der unteren Hälfte der Vena cava superior oder im rechten Vorhof liegen, sind mit den geringsten Thromboseraten verbunden. Neben einer vor Implantation von Ports gegebenen Antibiotikaprophylaxe ist auch eine Heparinprophylaxe über mindestens 90 Tage vor allem für onkologische Patienten mit hohem Thromboserisiko zu empfehlen. Bei thromboseassoziertem Verschluß von Kathetern kann eine Fibrinolyse mit Urokinase oder Streptokinase zur Erhaltung des venösen Zugangs sinnvoll sein. Im übrigen folgt die Therapie den üblichen Richtlinien für Thrombosen der oberen Körperhälfte.

VASA, Band 28, 1999, Heft 2, Seite 71 ­ 78, © Verlag Hans Huber AG, Bern

Summary

Infections and venous thromboses are the major complications of central venous access catheters and ports. The frequency of thrombosis depends on the venous access systems used, their material, their diameters and the position of their tips. The lowest rate of thrombotic complications is seen with single or double lumen Hickman- or port catheters made of silicone with their tips in the lower half of the superior vena cava or in the right atrium. Antibiotics given preoperatively and heparin for at least 90 days after catheter placement must be recommended in oncological patients with a high risk of thrombosis. In case of thrombosis-related occlusion of the catheters low-dose urokinase and streptokinase can be helpful to restore the catheter´s function. Else, therapy is identical to that of other types of thrombosis.

Key words

Venous access systems, vein thrombosis

VASA, Band 28, 1999, Heft 2, Seite 71 ­ 28, © Verlag Hans Huber AG, Bern


Dosisabhängiger Anstieg der transkapillären Diffusion von Natriumfluoreszein nach Histamin-Mikroinjektionen
Dose-dependent increase of transcapillary diffusion of sodium fluorescein after histamine microinjections

S. Läuchli, U. K. Franzeck, A. J. Leu and U. Hoffmann

Division of Angiology, Department of Internal Medicine, University Hospital Zurich, Switzerland

(Summary)

Zusammenfassung

Hintergrund: Untersuchung der dosisabhängigen Auswirkungen von Histamin auf die kapilläre Permeabilität der menschlichen Haut mit Hilfe der Mikroinjektionstechnik.
Patienten und Methode: Acht Probanden (2 w, 6 m; mittleres Alter 33 Jahre) wurden in die Studie eingeschlossen. Zu je zwei Untersuchungszeitpunkten wurden Glasmikrokanülen mit einem Spitzendurchmesser von 7 bis 9 mm in die subepidermale Schicht an der distalen medialen Tibia beider Beine mit Hilfe eines Mikromanipulators eingebracht. Bei jedem Probanden erfolgte dann die Injektion von 0.5ml einer Histaminlösung in 3 verschiedenen Konzentrationen (0.1, 0.01 und 0.001) sowie eine Kontrollinjektion mit 0.5ml einer 0.9%-NaCl-Lösung. Die transkapilläre Diffusion von intravenös appliziertem Natriumfluoreszein wurde simultan an beiden Untersuchungsstellen mit zwei Fluoreszenz-Videomikroskopie-Systemen dokumentiert. In einem Hautareal von 0.56 mm2 um die Injektionsstellen wurden die Fluoreszenzlichtintensitäten (FLI) in arbiträren Einheiten (AU) off-line zu den Zeitpunkten 10, 30, 60, 120 und 600 Sekunden nach Erscheinen des Farbstoffes mittels Densitometrie bestimmt.
Ergebnisse: Im Vergleich zu der Kontrollinjektion führten die Histamin-Mikroinjektionen zu einer dosisabhängigen Steigerung der FLI. Während sich nach 0.001 Histamininjektion eine signifikant erhöhte mittlere FLI lediglich 10 min nach Erscheinen des Farbstoffes nachweisen ließ (p < 0,05), war eine Steigerung der mittleren FLI nach Mikroinjektion der 0.1 Histaminlösung schon 10 s nach Erscheinen des Natriumfluoreszeins zu dokumentieren (p < 0,05) und erhöhte sich weiter zu den späteren Meßzeitpunkten (p < 0,001). Die mittleren FLI's nach Injektion der 0.01-Histaminlösung lagen jeweils dazwischen und waren 1 min und 10 min nach Erscheinen des Farbstoffes signifikant erhöht (p < 0,05).
Schlußfolgerungen: Mit Hilfe der Mikroinjektionstechnik und der Fluoreszenz-Videomikroskopie läßt sich ein dosisabhängiger Effekt von Histamin-Mikroinjektionen auf die kapilläre Permeabilität nachweisen. Die Technik erleichtert die Bestimmung adäquater Dosierungen nicht nur von Histamin, um die Auswirkungen von Antagonisten auf die kapilläre Permeabilität der menschlichen Haut zu untersuchen.

VASA, Band 28, 1999, Heft 2, Seite 79 ­ 83, © Verlag Hans Huber AG, Bern

Summary

Background: To study the dose-dependent effects of histamine on capillary permeability in human skin, using the microinjection technique.
Patients and methods: Eight healthy volunteers (2 w, 6 m; mean age 33 years) were included in the study. On two separate occasions, glass microcannulas with a tip diameter of 7 to 9 mm were inserted into the subepidermal layer of the skin at the distal medial tibia surface of each lower limb with a micromanipulator. In each subject, 0.5 ml of 3 different concentrations of histamine solution (0.1, 0.01 and 0.001) were injected and compared to the solvent (0.9% NaCl). Transcapillary diffusion of intraveneously administered Na-fluorescein was assessed simultaneously using two fluorescence videomicroscopy systems. Off-line video densitometry was performed in an area of 0.56 mm2 around the injection sites and fluorescence light intensities were measured in arbitrary units (AU) at 10, 30, 60, 120 and 600 s after dye appearance.
Results: Compared to the solvent histamine microinjections resulted in a dose-dependent increase of mean fluorescence light intensities (FLI). Whereas mean FLI for the 0.001 histamine injection was only significantly elevated 10 min after dye appearence (p < 0.05) an increase of mean FLI was already observed 10 s after dye appearence following the 0.1 histamine injection (p < 0.05), which was more pronounced at later time points (p < 0.001). Mean FLI's for the 0.01 histamine solution were in between and resulted in significantly elevated values 1 min to 10 min after dye appearence (p < 0.05).
Conclusions: We conclude that the microinjection technique together with fluorescence videomicroscopy described previously [6] is able to document a dose-dependent effect of histamine microinjections on skin capillary permeability. The technique may facilitate to determine appropriate dosages not only of histamine in order to test the effect of antagonists on human skin capillary permeability.

Key words

Fluorescence videomicroscopy, Na-fluorescein, histamine, capillary permeability

VASA, Band 28, 1999, Heft 2, Seite 29 ­ 83, © Verlag Hans Huber AG, Bern


Frühe und späte funktionelle und histopathologische Störungen nach Kälteschaden im Tierexperiment
Early and late functional and histopathological perturbations in the rabbit ear-artery following local cold injury

A. Arvesen1, J. Mæhlen2, L. Rosén3 and P. Aas1

Division for Environmental Toxicology, Norwegian Defence Research Establishment, Kjeller1, Ullevål University Hospital, Oslo2 and Norwegian Army Medical Regiment, Skjetten, Norway3

(Summary)

Zusammenfassung

Hintergrund: In dieser Studie sollte in vivo die kurz- und langfristige neurovaskuläre Regeneration nach einem Frostschaden untersucht werden.
Methoden: In diesem experimentellen Ansatz wurde die zentrale Ohrarterie des Kaninchens benützt. Die Effekte auf die noradrenerge Innervation der Arterie wurden an isolierten Gefäßringen am Tag 1 und 2, 3­4 und 8­10 oder 10­20 Wochen nach Kälteexposition von ­9°C oder ­18°C für 15 Minuten mit langsamer Erwärmung für 7 Minuten bei Zimmertemperatur untersucht.
Ergebnisse: Zwei Tage nach Kältetrauma waren die sympathischen Nerven völlig degeneriert. Eine Gefäßreaktion auf exogen zugeführtes oder endogenes Noradrenalin war nicht zu verzeichnen. Eine Nekrose der Gefäßwand war in unterschiedlichem Ausmaß zu beobachten. Zwei Wochen nach Kälteschaden von ­18°C war die Noradrenalinreaktion weiter negativ. Danach erreichte sie nach 10­20 Wochen wieder die Kontrollwerte. Bereits 8 und 10 Wochen nach Schädigung mit ­9°C wurde eine Gefäßreaktion auf exogenes Noradrenalin gesehen. Nach Kälteexposition von ­18°C blieb die totale Aufnahme sowie die Freisetzung von [3H]noradrenalin über die gesamte Versuchsdauer vermindert, während sie nach Schädigung bei ­9°C innerhalb von 10­20 Wochen wieder auf Kontrollwert anstieg. Insgesamt war die Regeneration der noradrenergen Nervenfunktion langsamer als die der glatten Muskulatur. Eine myointimale Hyperplasie war bei beiden Schädigungsformen zu beobachten.
Schlußfolgerungen: Diese Ergebnisse zeigen den Ablauf der neurovaskulären Reaktion nach lokalem Kälteschaden und mögen eine Erklärung für die Frostschäden des Menschen sein.

VASA, Band 28, 1999, Heft 2, Seite 85 ­ 94, © Verlag Hans Huber AG, Bern

Summary

Background: These experiments aimed to study the in vivo short and long term neurovascular regeneration after frostbite.
Methods: The rabbit central ear-artery was used as the experimental model. The effects on the noradrenergic innervation of the artery were measured in isolated vascular ring segments the first day and 2, 3­4, and 8­10 or 10­20 weeks following freezing at ­9°C or ­18°C for 15 min with slow rewarming for 7 min at room temperature.
Results: Two days after freezing the sympathetic nerves were completely degenerated, as observed with glyoxylic acid-induced fluorescence. The vascular isometric tension responses to exogenous noradrenaline and endogenously released noradrenaline by electrical stimulation in vitro were abolished. A varying degree of necrosis of the vascular wall was observed. Two weeks after freezing at ­18°C in vitro responses to exogenous noradrenaline and electrical stimulation were still abolished, then gradually approaching control levels after 10­20 weeks of in vivo regeneration. Eight and 10 weeks after injury at ­9°C increased vascular tension responses to exogenous noradrenaline was found. In spite of a long regeneration period the total uptake and the spontaneous and K+ (75 mM) evoked releases of [3H]noradrenaline were persistently decreased after frostbite at ­18°C, but they were regenerated to control levels already 10­20 weeks after ­9°C. Regeneration of noradrenergic nerve function, expressed as [3H]noradrenaline uptake and release and responsiveness to electrical stimulation, expressed as vascular contraction, was slower than the regeneration of the vascular smooth muscle. Myointimal hyperplasia developed in response to ­9°C and ­18°C frostbite. The uptake and the K+ evoked release of [3H]noradrenaline were particularly sensitive parameters for autonomic nerve function.
Conclusions: The present findings may demonstrate important neurovascular reactions to local frostbite and may explain human sequelae following frostbite.

Key words

Cold injury, frostbite, vascular smooth muscle, noradrenergic nerves, myointimal hyperplasia

VASA, Band 28, 1999, Heft 2, Seite 85 ­ 94, © Verlag Hans Huber AG, Bern


Veränderungen der extrazellulären Matrix in der varikösen Venenwand
Alterations of the extracellular matrix of venous walls in varicous veins

D. Kirsch1, J. Schreiber1, H.-P. Dienes2, Th. Böttger1 and Th. Junginger1

Department of General and Abdominal Surgery, Johannes Gutenberg University Hospital1 and Department of Pathology, University Hospital, Köln2, Germany

(Summary)

Zusammenfassung

Hintergrund: Die Frage, wie es zur Veränderung einer normalen Vene in eine variköse Vene kommt, führte uns über den histologischen Schichtenaufbau der Venenwand zu den histomorphologischen Veränderungen im Bereich der extrazellulären Matrix.
Patienten und Methoden: Mit immunhistochemischen Färbemethoden wurde das Expressionsmuster der Matrixproteine Kollagen IV, Fibronectin, Laminin, Tenascin und Undulin untersucht, zusätzlich wurde die Anordnung der elastischen Fasern beurteilt.
Ergebnisse: In sämtlichen Varizen fand sich eine Expressionszunahme der Matrixproteine im Vergleich zu gesunden Venen. Dabei zeigte sich die Venenwand häufig inhomogen verdickt, die Intima zeigte immer Mehranreicherungen und war stärker betroffen als die Media. Die Adventitia war nicht von dem pathologischen Geschehen beeinflußt. Für Kollagen IV war bereits frühzeitig eine Anhäufung, hier besonders subendothelial, zu erkennen, die übrigen Matrixproteine zeigten parallel mit der Wandverdickung eine Faservermehrung. Im wesentlichen fanden sich die neu- und mehrsynthetisierten Fasern in einer irregulären Anordnung mit lokalen Plaquesbildungen. Elastische Fasern waren bei leichter Wandaffektion vermehrt, mit zunehmender Wandbeteiligung reduziert und fragmentiert, wodurch sich die Rigidität der Varizen gegenüber normalen Venen erklären läßt.

VASA, Band 28, 1999, Heft 2, Seite 95­ 99, © Verlag Hans Huber AG, Bern

Summary

Background: Investigation of changes in normal veins which result in the formation of varicosis led to examination of the histological organisation of the vessel wall and to histomorphological alterations in the region of the extracellular matrix.
Patients and methods: The expression pattern of the matrix proteins collagen IV, fibronectin, laminin, tenascin, and undulin as well as the structure and orientation of elastic fibres were determined by means of immunohistochemical staining.
Results: All varices exhibited an increased expression pattern in comparison to healthy veins. The venous vessel wall was often non-homogeneously enlarged. The intima was always more involved than the media and showed enhanced accumulation, whereas, the adventitia was not influenced by the pathological process. Collagen IV exhibited an early accumulation, especially in the subendothelial region. The other matrix proteins demonstrated an increase in fibre propagation parallel to the enlargement of the vessel wall. Essentially, an augmented de novo synthesis of fibres with an irregular arrangement and the formation of local plaques was found. Elastic fibres were enhanced by slight involvement of the vessel wall and were reduced and fragmented during increased involvement of the venous wall which explained the rigidity of varices in contrast to normal veins.

Key words

Extracellular matrix, varicous vein, venous wall

VASA, Band 28, 1999, Heft 2, Seite 95­ 99, © Verlag Hans Huber AG, Bern


Expression der Gewebe- und Plasminogen-Aktivator-Aktivitäten bei chronischen venösen Ulzera
Expression of tissue-type and urokinase-type plasminogen activator activities in chronic venous leg ulcers

A. A. Rogers1, S. Burnett1, C. Lindholm2, M. Bjellerup3, O. B. Christensen3, B. Zederfeldt4Ý, M. Peschen5 and W. Y. J. Chen1

ConvaTec Wound Healing Research Institute, Deeside, Flintshire, United Kingdom1; Uppsala University Hospital, Uppsala, Sweden2; Departments of Dermatology3 and Surgery4, University of Lund, Malmö General Hospital, Malmö, Sweden and Department of Dermatology5, University of Freiburg, Germany

(Summary)

Zusammenfassung

Hintergrund: Es ist ein bekanntes Phänomen, daß chronische Wunden verschiedene Proteinasen vermehrt exprimieren. Plasminogenaktivatoren (PAs) repräsentieren eine Gruppe von Proteinasen, deren vermehrte oder verminderte Expression bezüglich der Pathophysiologie in der Wundheilung eine wichtige Rolle einnimmt. In der vorliegenden Untersuchung bestimmten wir die Aktivität von Gewebe-PA (tPA) und Urokinase-PA (uPA) in Biopsien von chronischen venösen Ulzera.
Patienten und Methoden: Stanzbiopsien wurden von 22 Patienten mit chronischen venösen Ulzerationen an den Extremitäten jeweils aus dem Ulkusgrund, dem Ulkusrand und aus klinisch unauffälliger Haut entnommen, und die PA Aktivität mittels in situ Zymographie untersucht.
Ergebnisse: In klinisch unauffälliger Haut wurde die Haupt-PA-Aktivität durch tPA repräsentiert. Dazu war im Vergleich die tPA-Aktivität in Biopsien vom Ulkusgrund und Ulkusrand vermindert. Die uPA-Aktivität war dagegen am Ulkusrand im Vergleich zur Normalhaut gesteigert. Biopsien vom Ulkusgrund zeigten im Gegensatz zu Ulkusrand- oder Normalhautbiopsien eine Plasminogen unabhängige Proteinaseaktivität.
Schlußfolgerungen: PA-Aktivitäten im Ulkusrand und Ulkusgrund venöser Ulzerationen sind im Vergleich zur Normalhaut verändert. Anhand des dermalen Verteilungsmusters vermuten wir, daß eine Gefäßschädigung resultieren kann und sich das Gewebe im Entzündungszustand befindet.

VASA, Band 28, 1999, Heft 2, Seite 101­105, © Verlag Hans Huber AG, Bern

Summary

Background: Chronic wounds have been shown to exhibit elevated levels of several classes of proteinases. Plasminogen activators (PAs) are proteinases which play a major role in the biological processes involved in wound healing and abnormalities in PAs may play a role in the pathology associated with chronic wounds. Here, we investigated the expression of tPA and uPA activities in chronic venous ulcer biopsies.
Patients and methods: In 22 patients with chronic venous leg ulcers, punch biopsies were taken from the ulcer base, ulcer margin and uninvolved skin from the thigh of the affected limb and PA activities were assessed using in situ histological zymography.
Results: tPA is the main PA activity in uninvolved skin but was reduced in ulcer margin skin and venous leg ulcer tissue compared to normal skin. uPA activity appeared throughout the ulcer margin skin but was at low levels in normal skin. Ulcer base tissue appeared to exhibit a plasminogen-independent proteinase activity not seen in normal or ulcer margin skin.
Conclusion: PA activities are altered in and around chronic venous leg ulcers and their distribution suggests that blood vessels in CVI may be damaged and that the tissue is in an inflamed state.

Key words

Proteinase, urokinase, venous leg ulcer, histological zymography, pathophysiology

VASA, Band 28, 1999, Heft 2, Seite 101­105, © Verlag Hans Huber AG, Bern


Veränderungen des fibrinolytischen Systems bei Patienten mit peripheren arteriellen Durchblutungsstörungen
Alteration of the fibrinolytic system in patients with peripheral arterial occlusive disease

P. Poredos, M. Stegnar and A. Gacnik

Department of Angiology, University Medical Centre, Ljubljana, Slovenia

(Summary)

Zusammenfassung

Hintergrund: Das fibrinolytische System spielt eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung der peripheren arteriellen Verschlußkrankheit.
Patienten und Methoden: Das fibrinolytische System des gesamten Blutes wie des betroffenen Beines wurde bei 20 Männern (46­66 Jahre, mittleres Alter 55,3 Jahre) mit chronischer peripherer Verschlußkrankheit im Stadium II nach Fontaine bestimmt. 20 altersgleiche Probanden ohne Risikofaktoren der Arteriosklerose waren die Kontrollgruppe. Die Freisetzung von t-PA wurde in Ruhe und nach 20minütiger venöser Okklusion von Arm und Bein und nach Infusion von 1-desamino-8-D-arginine Vasopressin (DDAVP) bestimmt. Blutproben wurden von Arm und Bein vor und nach dem Stimulus entnommen. Es wurden die Euglobulinlysezeit, t-PA-Aktivität und Antigen sowie die t-PA-Inhibitor-Aktivität bestimmt.
Ergebnisse: Außer einer geringfügigen Erhöhung der PAI-Aktivität der Patienten wurden keinerlei Unterschiede zwischen beiden Gruppen unter Ruhebedingungen gefunden. Während venöser Stauung des Armes und zwei Minuten nach kombinierter Stimulation wurde als wichtigste Veränderung eine signifikant höhere Residualaktivität von PAI bei den Patienten gefunden. Zwei Minuten nach kombinierter Stimulation wurde eine signifikant niedrigere t-PA-Aktivität bei den Patienten gefunden. Die t-PA-Antigenantwort auf kombinierte Stimulation war in beiden Gruppen nicht unterschiedlich. Die fibrinolytische Antwort auf venöse Okklusion des Beines war schwach, auf DDAVP-Gabe entsprach sie der Reaktion des Armes. Es gab keine signifikanten Unterschiede zum Bein der Gesunden.
Schlußfolgerung: Die Ergebnisse deuten darauf hin, daß die Veränderungen des fibrinolytischen Systems bei Arteriosklerose ein generalisiertes Phänomen sind und nicht in direkter Beziehung zur erkrankten Gefäßprovinz stehen.

VASA, Band 28, 1999, Heft 2, Seite 106­111, © Verlag Hans Huber AG, Bern

Summary

Background: The fibrinolytic system may play an important role in the development and progression of peripheral arterial occlusive disease.
Patients and methods: The fibrinolytic system of the whole blood and a diseased leg was investigated in twenty men with chronic peripheral atherosclerotic occlusive arterial disease (PAOD, clinical stage II according to Fontaine), aged from 46 to 66 years (x = 55.3) . The diagnosis of PAOD was established by clinical examination and segmental systolic blood pressure measurements using a Doppler ultrasound detector. Twenty age-matched (x =53.4) male volunteers with normal arterial circulation of the lower limbs and without risk factors of atherosclerosis, served as controls. In both groups fibrinolytic system was investigated in basal conditions and during provocation. Release of tissue-type plasminogen activator (t-PA) was provoked by 20 min venous occlusion of the arm and the leg and by infusion of DDAVP (1-desamino-8-D-arginine-vasopressin, 0.4 ug/kg of body weight). Blood samples were obtained from the arm and the leg before and after each stimulus. The fibrinolytic parameters: euglobulin clot lysis time, t-PA activity (amidolytic assay) and antigen (ELISA) and t-PA inhibitor (PAI) activity (amidolytic assay) were determined.
Results: With the exception of a boderline increase in PAI activity in patients, no other differences between the two groups were observed in basal conditions. The most prominent deterioration of the fibrinolytic system detected in male PAOD patients was a significantly higher residual PAI activity registered during venous occlusion of the arm and two minutes after combined stimulation. Two minutes after combined stimulation (DDAVP and venous occlusion of the arm) significantly lower t-PA activity was observed in patients. In patients t-PA antigen response to venous occlusion and DDAVP was not significantly different from the response observed in healthy volunteers. The fibrinolytic response of the leg to venous occlusion was poor and after DDAVP application it was comparable to the arm. The fibrinolytic response of the diseased leg in men was not significantly different from the healthy leg.
Conclusion: The results of our study indicate that alteration of the fibrinolytic system in atherosclerotic disease is predominantly a generalised phenomenon and is not directly related to a local atherosclerotic process.

Key words

Fibrinolysis, peripheral arterial occlusive disease, venous occlusion, DDAVP

VASA, Band 28, 1999, Heft 2, Seite 106­111, © Verlag Hans Huber AG, Bern


Das arteriovenöse Impuls-System bei totaler Hüftalloarthroplastik
The arteriovenous impulse system in total hip arthroplasty

G. Eidner1, G. Pöhlmann1, J. Anders2 and G. Grohmann1

Departments of Internal Medicine1 and Orthopaedy2, Friedrich-Schiller University Jena, Germany

(Summary)

Zusammenfassung

Hintergrund: Trotz einer auch heute noch hohen Inzidenz von thromboembolischen Ereignissen bei Hüfttotalendoprothesenimplantationen werden mechanische Systeme zur Thromboseprophylaxe in Deutschland selten angewendet.
Patienten und Methoden: Duplexsonographisch erfolgte die Bestimmung der venösen Flußgeschwindigkeit (V. femoralis communis) an 10 gesunden Probanden in einer operations-ähnlichen Beinposition entsprechend der Schaftimplantationsstellung bei Hüftalloarthroplastik im Vergleich zur gestreckten Beinposition. Durch intraoperative Messungen an 9 Patienten wurden die Ergebnisse vervollständigt. Alle Untersuchungen wurden mit und ohne Anwendung des AV-Impuls-Systems, eines mechanischen Systems zur Thromboseprophylaxe, durchgeführt.
Ergebnisse: Sowohl in operations-ähnlicher Beinposition als auch intraoperativ zeigte sich im Vergleich zur gestreckten Beinposition eine Reduktion der venösen Spitzenflußgeschwindigkeit. Durch die Anwendung des AV-Impuls-Systems konnte eine signifikante Erhöhung der venösen Spitzenflußgeschwindigkeit (p < 0,01) in beiden Beinpositionen erreicht werden. Eine Erweiterung des Gefäßdurchmessers der V. femoralis communis durch die operationsbedingte Beinlagerung um ca. 75% war auffällig.
Schlußfolgerungen: Das AV-Impuls-System ist geeignet, den venösen Rückstrom bei Hüftalloarthroplastik wirksam zu beschleunigen. Eine bereits intraoperativ beginnende mechanische Thromboseprophylaxe bei Hüftgelenksoperation erscheint notwendig.

VASA, Band 28, 1999, Heft 2, Seite 112­116, © Verlag Hans Huber AG, Bern

Summary

Background: Despite the continuing high incidence of deep vein thrombosis after total hip arthroplasty, currently available mechanical thromboprophylactic systems are not sufficiently utilised in Germany.
Patients and methods: Duplex-sonographic measurements of the maximum venous flow velocity (V. femoralis) in 10 healthy individuals performed with a leg orientation synonymous to that during total hip arthroplasty were compared to figures obtained during an out-stretched leg position. Additionally, duplex-sonography was conducted on 9 patients intra-operatively during total hip replacement to complete the study. All investigations were executed both with and without application of the A-V Impulse System (AVIS), a mechanical thromboprophylactic procedure.
Results: In contrast to the out-stretched leg position, a decreased venous peak flow velocity during surgery as well as in the operation-identical leg orientation was demonstrated in the absence of AVIS. However, by means of AVIS, a significant increase in the venous peak flow velocity (p < 0.01) was achieved for both situations. Additionally, an increased vessel diameter of the V. femoralis communis was observed in 75% of patients due to the leg orientation stipulated for hip replacement surgery.
Conclusion: The data suggest that the A-V Impulse System can effectively accelerate the venous reflux-flow during operations involving hip replacements and thus provide an early preventative therapy for deep vein thrombosis after a surgical procedure

Key words

Arteriovenous impulse system, intermittent pneumatic compression, mechanical thrombosis prophylaxis, total hip arthroplasty, venous hemodynamics

VASA, Band 28, 1999, Heft 2, Seite 112­116 © Verlag Hans Huber AG, Bern


PTA der Arteria subclavia und des Truncus brachiocephalicus: Langzeitergebnisse
PTA of the subclavian and innominate arteries: Long-term results

M. Körner1, I. Baumgartner1, D. D. Do1, F. Mahler1 and G. Schroth2

Division of Angiology, Department of Internal Medicine1, and Division of Neuroradiology, Department of Radiology2, University Hospital Berne, Switzerland

(Summary)

Zusammenfassung

Hintergrund: Darstellung der klinischen und Duplex- sonographischen Resultate der perkutanen transluminalen Angioplastie (PTA) von A. subclavia und Truncus brachiocephalicus sowie die Wertung einer neuen Doppel-Ballon-Technik bezüglich der Vermeidung zerebrovaskulärer Thromboembolien.
Patienten und Methoden: An 37 Patienten wurden 43 PTAs der A. subclavia (n = 38), des Truncus brachiocephalicus (n = 4) und einer Subclavio-Subclavia-Bypass-Anastomose durchgeführt. In drei Fällen wurde eine protektive Doppel-Ballon-Technik angewandt. Indikation für PTA waren: Subclavian-Steal-Syndrom (n = 14 [38%]), Armdurchblutungsstörung (n = 26 [70%]), periphere Embolie (n = 8 [22%]) und PRIND/ Schlaganfall (n = 3 [8%]). Der klinische Langzeitverlauf konnte über eine mediane Beobachtungszeit von 15 (2 bis 100) Monaten bei 28 Patienten, der Duplex- sonographische bei 23 Patienten analysiert werden. Die kumulative Offenheitsrate wurde mittels Life-table Methode errechnet.
Ergebnisse: Ein technischer Erfolg wurde bei 36 endovaskulären Eingriffen (84%) erzielt. Nach drei Eingriffen (7%) traten periphere Katheterkomplikationen, nach vier (9%) eine zerebrovaskuläre Thromboembolie auf. Zerebrovaskuläre Komplikationen wurden mit der neuen Doppel-Ballon-Technik nicht beobachtet. Bei der letzten Nachkontrolle litten 4 Patienten (14%) an einem Subclavian-Steal-Syndrom, 3 (11%) an einer milden Armdurchblutungsstörung und einer (4%) an Ruheschmerzen. Duplexsonographisch wurde bei 12 von 23 Patienten (52%) keine und bei 8 (35%) eine Stenose unter 50% nachgewiesen. Gemäss der Life-table- Methode betrug die sekundäre kumulative Offenheitsrate nach 100 Monaten 72%, wobei sämtliche Restenosen innert 24 Monaten nach PTA auftraten.
Schlussfolgerungen: Die PTA der A. subclavia und des Truncus brachiocephalicus ist eine gute Alternative zur Chirurgie bei einer niedrigen Komplikationsrate. Die Langzeitoffenheitsrate von 72% ist vergleichbar mit Angaben aus der Literatur. In Risikosituationen könnte die zerebrovaskuläre Komplikationsrate künftig mit der neuen Doppel-Ballon-Technik verringert werden.

VASA, Band 28, 1999, Heft 2, Seite 117­122, © Verlag Hans Huber AG, Bern

Summary

Background: To investigate the long-term clinical and duplex sonographic results of percutaneous transluminal angioplasty (PTA) of the subclavian and innominate arteries, and the potential of a new double balloon technique to avoid cerebrovascular thromboembolism.
Patients and methods: Forty-three PTAs were performed on 38 subclavian, four innominate arteries and one subclavian-subclavian bypass in 37 patients. In three instances a protective double balloon technique was used. Indication for the intervention was: subclavian steal syndrome (n = 14 [38%]), upper extremity arterial insufficiency (n = 26 [70%]), peripheral thromboembolism (n=8 [22%]) and PRIND / stroke (n = 3 [8%]). Analysis of long-term follow-up (median 15, range 2 to 100 months) was possible of 28 patients including duplex sonographic assessment in 23 patients. The cumulative patency rate was calculated by means of life-table analysis.
Results: Technical success was achieved in 36 endovascular procedures (84%). Minor peripheral catheter complications occurred in three interventions (7%), cerebrovascular thromboembolism in four (9%). No cerebrovascular complications were seen using the double balloon technique. On final check-up 4 patients (14%) suffered from subclavian steal syndrome, 3 (11%) from mild upper extremity arterial insufficiency and one (4%) from rest pain. Duplex sonography showed no stenosis in 12 of 23 patients (52%) and a stenosis of less than 50% in 8 (35%). The life-table analysis showed a secondary cumulative patency rate of 72% after 100 months with all restenoses occurring within 24 months.
Conclusions: PTA of the subclavian and innominate arteries appears to be a useful alternative to surgery with a low complication rate. The long-term patency rate of 72% is comparable to results of other series. In high risk situations cerebrovascular complications may be reduced using the new double balloon technique.

Key words

Subclavian artery stenosis, innominate artery stenosis, percutaneous transluminal angioplasty, double balloon technique

VASA, Band 28, 1999, Heft 2, Seite 117­122, © Verlag Hans Huber AG, Bern


Ergotamin-induzierte Claudicatio intermittens
Ergotamine-induced intermittent claudication

S. Bräunlich, K. Kröger, K. Massalha and G. Rudofsky

Department for Angiology, University of Essen, Germany

(Summary)

Zusammenfassung

Wir berichten über eine weibliche Patientin mit Ergotamin-induzierter Claudicatio-intermittens-Symptomatik. Die Ergotamineinnahme erfolgte zur Migränetherapie über einen Zeitraum von 4 Jahren. Die Claudicatio begann 7 Monate vor stationärer Aufnahme. Duplexsonographisch und angiographisch zeigte sich jeweils eine hochgradige Stenose der linken Arteria iliaca externa und Arteria femoralis superficialis. Wir begannen nach Absetzen des Ergotaminpräparates mit der Gabe von Phenprocoumon für ein Jahr. Darunter zeigte sich einerseits eine vollständige Reversibilität der Stenosierung in der Arteria femoralis superficialis. Andererseits persistierte eine organisch fixierte Stenose im Bereich der Arteria iliaca externa. Diese konnte mittels Atherektomie beseitigt werden. Die histologische Untersuchung zeigte eine Intimafibrose und Mediahypertrophie.

VASA, Band 28, 1999, Heft 2, Seite 123­126, © Verlag Hans Huber AG, Bern

Summary

We report about a female patient with intermittent claudication caused by ergotamine. She used ergotamine as a treatment for migraine headaches for more than 4 years. The claudication began 7 month before admission. Colour Doppler sonography and angiography showed severe stenosis of the left external iliac and superficial femoral artery. The patient was treated with phenprocoumon for one year after withdrawal of ergotamine. After that the superficial femoral stenosis disappeared completely, but the external iliac stenosis was still present and was consequently successfully treated by atherectomy. The histology showed a fibrosis of the intima and a hypertrophy of the media.

Key words

Ergotamine, intermittent claudication, migraine headaches

VASA, Band 28, 1999, Heft 2, Seite 123­126, © Verlag Hans Huber AG, Bern


Aneurysma der Mesenterialarterien
Coeliac artery aneurysm: aorto-hepatic artery reconstruction

S. Ersoz, S. Ozbas, O. Basaran, M. Pehlivan, S. Hazinedaroglu and E Anadol

Department of General Surgery, University Medical School, Ankara, Turkey

(Summary)

Zusammenfassung

Aneurysmata der Mesenterialarterien sind selten. Bis 1997 wurde in der Literatur lediglich über 137 Fälle berichtet. Im Folgenden berichten wir über ein Aneurysma, das den Truncus coeliacus mit Abgang der A. hepatica communis, der A. lienalis und der A. gastrica sinistra mit einbezog. Die Aorta wurde für 25 Minuten ausgeklemmt, um das Aneurysma resezieren zu können. Der Defekt wurde mit einer 1,5-cm-PTFE-Patchplastik gedeckt. Die distalen Segmente der A. lienalis und A. gastrica sinistra mußten ligiert werden. Eine 6-mm-PTFE-Prothese wurde zwischen infrarenaler Aorta und A. hepatica implantiert. Der Patient erholte sich mit einer normalen Leberfunktion.

VASA, Band 28, 1999, Heft 2, Seite 127­129, © Verlag Hans Huber AG, Bern

Summary

Aneurysms of the coeliac axis are rare. Up to 1997, 137 cases had been reported. Here we present a coeliac aneurysm which involved the origin of the splenic, left gastric, and common hepatic arteries. After making a midline incision, infra-diaphragmatic control of the aorta was obtained. The aorta was clamped for 25 minutes to resect the aneurysm. The defect at the origin of the coeliac axis was closed with 1.5 cm PTFE patch. The distal segments of the splenic and left gastric arteries were ligated. A 6-mm ringed PTFE graft was interposed between the infra-renal aorta and the proper hepatic artery. The control arteriogram showed a good arterial flow. The patient recovered uneventfully after surgery with normalisation of hepatic function.

Key words

Aortic aneurysm, vena cava abnormalities

VASA, Band 28, 1999, Heft 2, Seite 127­129, © Verlag Hans Huber AG, Bern


Ein Stenosejet kann eine Dissektion der A. femoralis superficialis verursachen
Stenosis-jet can cause a dissection of the superficial femoral artery

K. Massalha, M. Goyen and G. Rudofsky

Department of Angiology, University Hospital Essen, Germany

(Summary)

Zusammenfassung

Eine Dissektion der A. femoralis superficialis kann durch ein Trauma oder durch eine interventionelle Manipulation verursacht werden. Im Gegensatz zu den Dissektionen in den Karotiden, welche spontan auftreten, präsentieren wir einen Fall, wo der Jet einer Stenose der A. femoralis superficialis zu einer Dissektion führte. Zusätzlich hatte diese Dissektion einen apositionellen Thrombus zur Folge, der zu einem embolischen Verschluß in der Peripherie führte.
Beim Vorliegen eines peripheren Embolismus bei Patienten mit und ohne bekannter peripherer arterieller Verschlußkrankheit ist es wichtig, neben dem Ausschluß einer kardialen Embolie das arterielle System duplexsonographisch nach möglichen Emboliequellen zu untersuchen. Beim Vorliegen einer Stenose sollte auch der Stenose-Jet gründlich untersucht werden.

VASA, Band 28, 1999, Heft 2, Seite 131­133 © Verlag Hans Huber AG, Bern

Summary

A dissection of the superficial femoral artery mainly occurs due to trauma or manipulation of the artery by means of interventional procedures. In contrast to dissections of the carotid arteries which are known to occur spontaneously we present the case of a stenosis of the superficial femoral artery that led to a dissection caused by the stenosis-jet. The dissection on the other hand caused an appositional thrombus which led to the embolic occlusion of the pedal-arteries. In case of peripheral embolisms in patients with or without history of peripheral arterial occlusion disease it is important to look for a causing arterial pathology preferably by duplex sonography.

Key words

Dissection, embolism, endangiitis, stenosis-jet

VASA, Band 28, 1999, Heft 2, Seite 131­133, © Verlag Hans Huber AG, Bern


wwwadmin@hanshuber.com, 10. Mai 1999