Zusammenfassung
Die Anfänge der Studie ILSE (Interdisziplinäre Langzeit-Studie des Erwachsenenalters) sind im Zusammenhang mit dem 1990 vom Bundesministerium für Forschung und Technologie initiierten Programm «Aktives Altern» zu sehen. Im Rahmen dieses Programmes sind die Vorarbeiten geleistet worden (Rudinger, Lehr, Kruse, Oswald, Ettrich & Rösler, 1991; Lehr & Kruse, 1993), die ab Ende 1993 zu einer Förderung der Studie ILSE durch das Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unter dem Aktenzeichen AZ 314-1722-102/16 und durch das Ministerium für Wissenschaft und Forschung des Landes Baden-Württemberg führten. Die vorgelegten Artikel entstanden im Forschungsverbund der geförderten Universitäten Heidelberg, Leipzig, Bonn, Erlangen-Nürnberg und Rostock.
Zeitschrift für Gerontopsychologie und -psychiatrie, 10, 1997, Heft 4, © Verlag Hans Huber, Bern
The beginning of ILSE (Interdisciplinary Long-Term Study of Adulthood and Aging) can be identified in the context of the research program «Active Ageing» initiated in 1990 by the Ministry of Research and Technology. Within this program the preparatory work was done (Rudinger, Lehr, Kruse, Oswald, Ettrich & Rösler, 1991; Lehr & Kruse, 1993), leading to a funding of the study ILSE since the end of the year 1993 by the Ministry of Family, Seniors, Women and Youth Affairs (AZ 314-1722-102/16) and by the Ministry of Science and Research of the State Baden-Württemberg. The contributions presented here reflect the research cooperation between the funded Universities of Heidelberg, Leipzig, Bonn, Erlangen-Nürnberg and Rostock.
Zeitschrift für Gerontopsychologie und -psychiatrie, 10, 1997, Heft 4, © Verlag Hans Huber, Bern
Zusammenfassung
An N = 697 ILSE-Teilnehmern der Geburtsjahrgänge 1930-32 wurden die Zusammenhänge zwischen kognitiven Leistungen und sozio-demographischen bzw. Persönlichkeitsmerkmalen untersucht. Es zeigte sich ein deutlicher Einfluß der Bildung auf die kognitiven Leistungen, vor allem im kristallinen Bereich, sowie signifikante und relevante Zusammenhänge mit der vom Arzt eingeschätzten Gesundheit der Teilnehmer, insbesondere im fluiden Bereich. Keine Zusammenhänge bzw. Unterschiede konnten dagegen zwischen den untersuchten Intelligenz- und Gedächtnisvariablen und den dichotomisierten Variablen Zufriedenheit, subjektiv eingeschätzte Gesundheit und Einkommen gefunden werden. Bezüglich des Geschlechtes wurden die bekannt besseren Leistungen der Männer auf dem Space-Faktor ebenso bestätigt wie im bildungsabhängigen Wissensbereich. Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland ließen sich nicht aufzeigen, jedoch signifikante Wechselwirkungen zwischen Ost/West und dem Geschlecht bezüglich der aufgeführten Bereiche. Hier erwiesen sich die Frauen aus dem Osten den Frauen aus dem Westen auf dem Space-Faktor deutlich überlegen. Es ist zu vermuten, daß dies auf die Berufstätigkeit im Osten zurückgeführt werden kann und wird als Hinweis auf die Modifizierbarkeit der eher als genetisch bedingt angesehenen räumlichen Wahrnehmung gedeutet. Eine Faktorenanalyse ergab die ebenfalls bekannten drei Faktoren, kristalline Intelligenz, fluide Intelligenz und Gedächtnis. Ein pfadanalytisches Modell weist die Gedächtnisleistungen als stärker abhängig von den fluiden Leistungen aus und deutet auf einen hohen Zusammhang zwischen kristallinen und fluiden Leistungen hin.
Zeitschrift für Gerontopsychologie und -psychiatrie, 10, 1997, Heft 4, © Verlag Hans Huber, Bern
Results are presented of a correlational analysis of cognitive performance and socio-demographic as well as psychometric assessed variables. The sample consisted of 697 participants of the ILSE-project born in 1930-32. There was a significant influence of education on crystallized cognitive performance. Significant correlations were observed between state of health estimated by a physician and fluid cognitive performance. No correlations were found between measures of intelligence and memory and life satisfaction, subjective estimate of health and income. Cognitive performance of men was better compared to women, confirming known data on gender differences in the areas space factor and knowledge dependent on education. No differences were found between East and West German participants, but there was a significant interaction of the factors East/West and gender. Cognitive performance of East German women was better compared to West German women with regard to the space factor, which may due to the professional occupation of East German women. Maybe orientation in space can be modified although it is considered as genetically determined. A principal component analysis confirmed the known three factorial structure of cognitive performance: crystallized intelligence, fluid intelligence and memory. A structural equation model of cognitive performance showed a strong dependence of memory performance on fluid intelligence. The model also implicates a strong correlation between crystallized and fluid intelligence.
Keywords:
cognitive abilities in old age, correlations with sociocultural factors, factor structure, structural equations
Zeitschrift für Gerontopsychologie und -psychiatrie, 10, 1997, Heft 4, © Verlag Hans Huber, Bern
Zusammenfassung
Im vorliegenden Beitrag wird der Einfluß verschiedener soziodemographischer Parameter (Geschlecht, Ost-West-Zugehörigkeit und Bildungsstand) im Hinblick auf ausgewählte Persönlichkeitsmerkmale der heute 62-64jährigen untersucht. Die Analyse geschlechtstypischer Besonderheiten hat für die Kontrollüberzeugungen und verschiedene Selbstbildmerkmale (Neurotizismus, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit, Depressivität und Ängstlichkeit) Resultate hervorgebracht, die als Ergebnis der lebensgeschichtlichen Sozialisation von Mann und Frau zu interpretieren sind. Im Ost-West-Vergleich werden weniger Unterschiede in den Persönlichkeitsvariablen gefunden, als zu erwarten waren. Die Untersuchung bildungsspezifischer Einflüsse hat ergeben, daß eine höhere Schulbildung hinsichtlich der Persönlichkeitsentwicklung im Alter als protektiver Faktor zu werten ist.
Zeitschrift für Gerontopsychologie und -psychiatrie, 10, 1997, Heft 4, © Verlag Hans Huber, Bern
The article examines the impact of various socio-demographic parameters (sex, subjects are from eastern Germany vs. western Germany and educational status) with reference to selected personality traits of individuals between the ages of 62 and 64. With regard to locus of control beliefs and various characteristics of the subjects` self-concepts (neuroticism, getting on with others, conscientiousness, depressiveness and anxiety), the analysis of sex-specific traits yielded results that must be interpreted as arising from the life history socialization of men and women. When comparing subjects from western Germany with subjects in eastern Germany, the authors found fewer differences in personality variables than expected. As far as educational influences are concerned, higher educational status must be considered a protective factor of personality development in old age.
Keywords:
Personality, age, sex group effect, east-west comparison, effect of education
Zeitschrift für Gerontopsychologie und -psychiatrie, 10, 1997, Heft 4, © Verlag Hans Huber, Bern
Zusammenfassung
Die Arbeit beschäftigt sich mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden in der Gestaltung sozialer Beziehungen von Personen, die entweder in den «alten» oder den «neuen» Bundesländern leben. Die Daten stammen aus dem ersten Durchgang der «Interdisziplinären Langzeitstudie des Erwachsenenalters» (ILSE). Grundlage dieser Veröffentlichung bildet eine Substichprobe von 500 Probanden der Jahrgänge 1930/32, die in den Zentren Heidelberg und Leipzig an ausführlichen Explorationen ihrer gegenwärtigen und vergangenen Lebenssituation teilgenommen haben. Die Ergebnisse bestätigen zum Teil die Annahme einer unterschiedlichen Gestaltung sozialer Kontakte in Ost und West. Speziell außerfamiliäre Kontakte (Nachbarn, Freunde) werden in Leipzig enger erlebt und es gibt zudem eine generelle Tendenz alle bestehenden Kontakte als stärker unterstützend und reziprok einzuschätzen. Bezogen auf das Ausmaß der sozialen Aktivität treten aber Ost-West-Differenzen deutlich hinter Geschlechtseffekte zurück. Frauen sind sowohl in Heidelberg als auch in Leipzig in fast allen Rollen aktiver.
Zeitschrift für Gerontopsychologie und -psychiatrie, 10, 1997, Heft 4, © Verlag Hans Huber, Bern
This paper focuses on the similarities and differences in the patterns of social acitivity between subjects living either in the eastern part of Germany (the former GDR) or in West-Germany (the «old» FRG). Data for the presented analyses derive from the ongoing «Interdisciplinary Longitudinal Study on Adult Development and Aging» (ILSE). A subsample of 500 men and women of the birth cohort 1930/32 were undergoing an intensive examination of their individual life history, their present life situation and their future perspective by semi-structured interviews. The results confirm in part the assumption of different ways of perceiving and forming social contacts in East- and West-Germany. Nonfamiliar relationships (neighbours, friends) are experienced as closer in East-Germany and there is a general tendency to evaluate the existing social relations as more supportive and reciprocal. But as far as the total extent of social activity is concerned, East-West differences are less important than those between men and women. Women show in both parts of Germany a higher amount of activity in almost all social roles.
Keywords:
Social network, gender differences, east-west comparison, social activity
Zeitschrift für Gerontopsychologie und -psychiatrie, 10, 1997, Heft 4, © Verlag Hans Huber, Bern
Zusammenfassung
Im Rahmen der interdisziplinären Langzeitstudie des Erwachsenenalters über die Bedingungen zufriedenen und gesunden Alterns (ILSE) wurde u.a. der Einfluß der «Wende» als epochales Ereignis auf die Gestaltung der nachberuflichen Lebensphase untersucht. Hierzu kam bei 302 Untersuchungsteilnehmern der Kohorte 1930-32 aus Leipzig und Rostock sowie bei 395 Personen aus Heidelberg, Erlangen / Nürnberg und Bonn ein Interviewleitfaden zur Anwendung. Die Ergebnisse lassen erkennen, daß die Anpassungsprobleme, die die politische «Wende» mit sich brachten, relativ gut bewältigt wurden. Als positiv erlebt wurden die Verbesserung der materiellen Lebensverhältnisse, die neuen Möglichkeiten des Reisens, der Wegfall des politischen Druckes. Belastend wirkt sich die entstandene soziale Unsicherheit aus. Dabei hat sich die Lebenszufriedenheit in den letzten fünf Jahren bereits tendenziell verbessert, auch wenn gegenwärtig noch nicht ganz das Niveau erreicht wurde wie bei den Interviewpersonen aus der ehemaligen Bundesrepublik Deutschland. In vielen Lebensbereichen zeigen die Menschen in Ost und West gleiche Lebenseinstellungen, Werthaltungen und Zukunftspläne.
Zeitschrift für Gerontopsychologie und -psychiatrie, 10, 1997, Heft 4, © Verlag Hans Huber, Bern
The influence of the «Wende», i.e. the epoch-making political turn-around in East Germany in 1989, on the organization of postvocational life was also studied in the course of the interdisciplinary long-term adulthood study into conditions associated with life satisfaction and health while ageing (ILSE). The analysis was based on interviews conducted according to guidelines with 302 probands of the 1930-32 cohort from Leipzig and Rostock and 395 from Heidelberg, Erlangen-Nuremburg and Bonn. The results indicate that the adaptation problems caused by the political turn-around had been coped with fairly well. The subsequent improvements in the material aspects of life, better opportunities for travel and the end of political pressure were assessed positively. The social insecurity that followed was regarded as a cause for concern. A trend towards increasing life satisfaction has already become apparent during the past five years although the level among the East German subjects has not quite reached the level found among interviewees from the former Federal Republic of Germany. The people in East and West Germany share common attitudes towards life, values and plans for the future in many areas of life.
Keywords:
ageing, quality of life, East-West comparison, coping with political events affecting life
Zeitschrift für Gerontopsychologie und -psychiatrie, 10, 1997, Heft 4, © Verlag Hans Huber, Bern
Zusammenfassung
Ziel der vorliegenden Analysen ist es, verschiedene Formen des Erlebens der gegenwärtigen Lebenssituation zu identifizieren und diese in einem zweiten Schritt hinsichtlich ihres sozialen, gesundheitlichen und biographischen Kontextes differenziert zu betrachten. Datenbasis bildet eine Teilstichprobe von 500 Männern und Frauen der Jahrgänge 1930/32, die im Rahmen des ersten Durchgangs der «Interdisziplinären Langzeitstudie des Erwachsenenalters» (ILSE) in den alten (Zentrum Heidelberg) und neuen Bundesländern (Zentrum Leipzig) untersucht wurden. Unterschiedliche Profile in der Ausprägung von Lebenszufriedenheit und anderen Aspekten des Erlebens lassen fünf Alternsstile erkennen, die sich hinsichtlich Gesundheit, Persönlichkeitsdispositionen, Zukunftsperspektive, biographischer Bedingungen und auch hinsichtlich bestimmter Formen der Auseinandersetzung mit Alltagsproblemen unterscheiden.
Zeitschrift für Gerontopsychologie und -psychiatrie, 10, 1997, Heft 4, © Verlag Hans Huber, Bern
The aim of this study is to identify different patterns of the cognitive representation of the actual life situation. In a second step, a differential view should be taken regarding their social, health and biographical contexts. The data derive from the ongoing «Interdisciplinary Longitudinal Study on Adult Development and Aging» (ILSE). The analyses refer to a subsample of 500 men and women of the birth cohort 1930/32 living in the western (Heidelberg) and eastern part (Leipzig) of Germany. Different profiles of life-satisfaction and other aspects of the cognitive representation show five patterns of life styles which differentiate also in health, personality-attributes, future time-perspective, biographical data and coping-styles.
Keywords:
life-satisfaction, life styles, healthy aging, interdisciplinarity
Zeitschrift für Gerontopsychologie und -psychiatrie, 10, 1997, Heft 4, © Verlag Hans Huber, Bern
Zusammenfassung
Es werden zwei Modelle zu Determinanten von Lebenszufriedenheit und Kompetenz vorgelegt. Im ersten Modell sind subjektive Einschätzungen der Lebenszufriedenheit und Gesundheit in ein eher objektives psycho-physisches Umfeld eingebettet, nämlich Beurteilung des Gesundheitszustandes durch den Arzt und die Persönlichkeitsmerkmale Neurotizismus und Extraversion. Als «überindividuelle» Rahmenbedingungen werden Schulbildung, Geschlecht, Familienstand und die Zugehörigkeit zu den «alten» oder «neuen» Bundesländern berücksichtigt. In der relativ jungen Stichprobe von 62-64jährigen spielt das subjektive Gesundheitsempfinden für die Einschätzung der Lebenszufriedenheit eine untergeordnete Rolle, da die Gesundheit noch nicht wesentlich eingeschränkt scheint. Andere Aspekte, wie vor allem die sozio-ökonomische Situation sind dominierend, subjektiv und objektiv wichtiger. Beim zweiten Modell, das sich mit der Kompetenz befaßt, stehen Leistungs- und Verhaltensmaße im Mittelpunkt: das Interessenspektrum der Personen, Bewegungskompetenz, Gedächtnisleistungen und Ernährungsverhalten. Auf einer zweiten Ebene finden sich Persönlichkeitsmerkmale, Gesundheit und kognitive Komponenten, auf einer dritten Ebene die strukturellen Variablen Schulbildung, Geschlecht, Familienstand und Ost-West-Zugehörigkeit. Den strukturellen Determinanten können hier stark differenzierende Effekte für die Ausprägung der Kompetenzfacetten zugeschrieben werden. Eine Konvergenz der subjektiven und objektiven Lebensqualität im Sinne einer stärkeren Vernetzung dieser Bereiche wird mit wachsendem Alter der untersuchten Personen erwartet, da Alter und Altern dann zunehmend zu einem «concern» werden. Bislang scheint es beim ersten Querschnitt» in ILSE so zu sein, daß weniger Verlust und Altern Gegenstand der subjektiven Theorie der Probanden über ihr eigenes Altern sind, sondern vielmehr ihre eigene Leistungsfähigkeit.
Zeitschrift für Gerontopsychologie und -psychiatrie, 10, 1997, Heft 4, © Verlag Hans Huber, Bern
Life-satisfaction and everyday competence are in the focus of some first interdisciplinary models. Social aspects as well as medical aspects and diet behavior and sports biography and psychological variables are integrated into path-analytic models, simultaneously. An essential result with regard to life-satisfaction is the following: The subjective health status plays a subordinate role for the evaluation of life-satisfaction in the context of all these beforementioned variables. Health still seems subjectively not to be fundamentally impaired. Other aspects are more important: e.g. the financial situation. Life-satisfaction is less influenced by reductions but more strongly determined by experienced physical capabilities. In contrast to life-satisfaction, regarding competence objective performance and behavior measures are in the center of interest: diet behavior, memory functions, physical competence, and the width of interests. Structural determinants (education, East-West, gender, marital status) have strongly differential effects in favour of the better educated, of subjects from West-Germany, and of married individuals. More detailed results, which could be also useful to validate the reported findings, can be expected, when data analyses for the younger cohort will be completed and the second wave of the longitudinal study will be finished.
Keywords:
Life-satisfaction, competence, interdisciplinary modelling
Zeitschrift für Gerontopsychologie und -psychiatrie, 10, 1997, Heft 4, © Verlag Hans Huber, Bern
Zusammenfassung
Sowohl in der Bonner Längsschnittstudie (BOLSA - Thomae, 1976; Lehr & Thomae 1987), als auch in der Interdisziplinären Langzeitstudie des Ewachsenenalters (ILSE) wurde der Gesundheitszustand in der ärztlichen Untersuchung aufgrund von Laborwerten erfaßt, wie auch in der psychologischen Exploration. Dabei zeigte sich nur etwa 50% Übereinstimmung. Der sog. «objektive» Gesundheitszustand - laut Arzturteil - korrelierte sehr signifikant mit kognitivem Leistungstests, nicht aber mit Persönlichkeitsvariablen. Der subjektive Gesundheitszustand hingegen zeigte enge Zusammenhänge zur Aktivität, Zukunftsbezug, Stimmungslage, Selbstbild und Zufriedenheit.
Zeitschrift für Gerontopsychologie und -psychiatrie, 10, 1997, Heft 4, © Verlag Hans Huber, Bern
Objective health as assessed by medical specialists, on the one hand and subjective health as reported by the respondents, on the other hand, are to be distinguished from each other. They provide different pieces of information and will correlate with different aspects of the behavior of the aged person. From existing empirical findings it could be concluded that objective health status would be related more to cognitive measures, whereas according to the cognitive theory of adjustment to aging (Thomae, 1970) subjective health would correlate with adjustment indifferent areas of life and with emotional variables. This hypotheses was confirmed in the Bonn Longitudinal Study of Aging (BOLSA) (Thomae, 1976; Lehr & Thomae, 1987), based on cross-sectional and longitudinalanalyses and in the Interdisciplinary Longitudinal Study of Adult Development and Aging (ILSE) so far by cross-sectional analyses.
Keywords:
objective and subjective health, life satisfaction, longitudinal study, longevity.
Zeitschrift für Gerontopsychologie und -psychiatrie, 10, 1997, Heft 4, © Verlag Hans Huber, Bern