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M. Herrmann |
Zusammenfassung Summary |
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E. Kasten |
Zusammenfassung Summary |
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G. Kerkhoff & I. Schindler |
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G. Kommerell |
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F. Schmielau |
Zusammenfassung
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P. Stoerig |
Zusammenfassung
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E. Kasten |
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W.H.R. Miltner & Th. Weiss |
Zusammenfassung
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G. Lämmler |
Zusammenfassung
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M. Rieger |
Zusammenfassung
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S. Fischer |
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A.D. Ebert |
Zusammenfassung
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Interessantes im Internet |
Zusammenfassung
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Tagungstermine: Nationale und internationale Kongresse |
Zusammenfassung
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Zusammenfassungen / Summaries
Das neurowissenschaftliche Forum im vorliegenden Heft behandelt eine Thematik, die sowohl in der wissenschaftlichen Fachpresse lebhaft diskutiert wurde, als auch Eingang in Boulevardzeitschriften gefunden hat. Hinweise auf eine Restitution von zentralen Gesichtsfeldeinschränkungen durch entsprechende Trainingsmaßnahmen haben dazu geführt, dass viele neuropsychologische Einrichtungen gehäuft Anfragen von Patienten bekamen, die sich durch Trainingsmaßnahmen eine Verbesserung ihrer durch Gesichtsfeldausfälle eingeschränkten Alltagsfertigkeiten erhofften. Wir haben in diesem Heft Herrn Kasten, Mitarbeiter der Magdeburger Arbeitsgruppe um Herrn Sabel, gebeten, in einem Target-Artikel Stellung zu diesem Thema zu nehmen und auch die eigenen Erfahrungen und Untersuchungen zu berichten. Kommentiert werden diese Ausführungen durch namhafte Vertreter neuropsychologischer Institutionen, die sich in Forschung und Therapie schwerpunktmäßig im Kontext visuo-perceptiver und explorativer Leistungen beschäftigen, aber auch durch Herrn Kommerell, einem der renommiertesten Vertreter der Neuroophthalmologie. Wir erhoffen uns durch diese Darstellung eine Versachlichung der Diskussion und denken, dass damit auch nicht fachlich versierten NeuropsychologInnen eine Möglichkeit geboten wird, die Probleme im Zusammenhang mit einem Gesichtsfeldtraining aber auch die Anfragen ihrer Patienten adäquater zu würdigenDas neurowissenschaftliche Forum im vorliegenden Heft behandelt eine Thematik, die sowohl in der wissenschaftlichen Fachpresse lebhaft diskutiert wurde, als auch Eingang in Boulevardzeitschriften gefunden hat. Hinweise auf eine Restitution von zentralen Gesichtsfeldeinschränkungen durch entsprechende Trainingsmaßnahmen haben dazu geführt, dass viele neuropsychologische Einrichtungen gehäuft Anfragen von Patienten bekamen, die sich durch Trainingsmaßnahmen eine Verbesserung ihrer durch Gesichtsfeldausfälle eingeschränkten Alltagsfertigkeiten erhofften. Wir haben in diesem Heft Herrn Kasten, Mitarbeiter der Magdeburger Arbeitsgruppe um Herrn Sabel, gebeten, in einem Target-Artikel Stellung zu diesem Thema zu nehmen und auch die eigenen Erfahrungen und Untersuchungen zu berichten. Kommentiert werden diese Ausführungen durch namhafte Vertreter neuropsychologischer Institutionen, die sich in Forschung und Therapie schwerpunktmäßig im Kontext visuo-perceptiver und explorativer Leistungen beschäftigen, aber auch durch Herrn Kommerell, einem der renommiertesten Vertreter der Neuroophthalmologie. Wir erhoffen uns durch diese Darstellung eine Versachlichung der Diskussion und denken, dass damit auch nicht fachlich versierten NeuropsychologInnen eine Möglichkeit geboten wird, die Probleme im Zusammenhang mit einem Gesichtsfeldtraining aber auch die Anfragen ihrer Patienten adäquater zu würdigen.
Zeitschrift für Neuropsychologie, 2/2000; 73; Hans Huber AG, Bern
Institut für Med. Psychologie, Universitätsklinikum, Otto-von-Guericke Universität Magdeburg
(Summary)
Zusammenfassung
Teilblindheit als Folge einer Hirnschädigung galt bislang als unbehandelbar. In einer Pilotstudie und zwei unabhängigen klinischen Prüfungen versuchten wir der Frage nachzugehen, ob ein Restitutionstraining die Gesichtsfeldgröße heraufsetzen kann. Patienten, die entweder eine postchiasmatische (n = 19) oder eine Schädigung des Sehnerven hatten (n = 19) übten für mindestens 150 Stunden entweder mit einem Restitutions- oder mit einem Fixationstraining. Das Restitutionstraining führte zu einer Verbesserung der Fähigkeit, visuelle Stimuli zu entdecken. Die durchschnittliche Gesichtsfelderweiterung betrug 4.9° bei der postchiasmatisch-geschädigten Gruppe und 5.8° bei den Patienten mit Läsion des Sehnerven. Subjektive Verbesserungen des Sehvermögens wurden von 72.2% der Trainingsgruppe, jedoch nur von 16.6% der Placebogruppe berichtet. Eine katamnestische Nachuntersuchung an 31 Patienten nach einem 6-Monate andauernden trainingsfreien Intervall zeigte stabile Werte. Wir gehen davon aus, daß das Training die Aufmerksamkeit der Patienten in Richtung des blinden Bereiches lenkt und daß dies zu einer Vergrößerung rezeptiver Felder innerhalb der geschädigten Strukturen führt, d.h. im Grenzbereich (Übergangsbereich) oder in residualen Sehinseln. Unterstützt vom Land Sachsen-Anhalt, dem Kuratorium ZNS und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).
Partial blindness after brain injury has been considered non-treatable. In a pilot study and two independent clinical trials we wished to determine if restitution training can increase the size of the visual field. Patients with post-chiasmatic brain injury (n = 19) or with optic nerve injury (n = 19) received either restitution training or fixation training (placebo) for 150 hrs. Restitution training led to an improvement over baseline in the patients ability to detect visual stimuli. The average visual field enlargement due to restitution training was 4.9° degrees of visual angle in post-chiasma and 5.8° in optic nerve patients. Subjectively, improved vision was reported by 72.2% of the patients of the restitution groups but only of 16.6% of those of the control groups. A follow-up study in which 31 patients patients were again assessed, the visual field enlargement was stable even after a 6 months training-free interval. We assume that training turns the attention of the patients in the direction of the blind visual area and leads to an enlargement of the receptive fields within the partially damaged structure itself, i.e. the border region («transition zone») or islands of residual vision. Supported by the Government of Saxonia-Anhalt (Germany), Kuratorium ZNS and Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG).
Keywords
Hemianopsie, Gesichtsfeldtraining, Computertraining
Zeitschrift für Neuropsychologie 2/2000; 7481; Hans Huber AG, Bern
Entwicklungsgruppe Klin. Neuropsychologie, Abt. Neuropsychologie, Krhs. Bogenhausen, München
Zeitschrift für Neuropsychologie 2/2000; 8688; Hans Huber AG, Bern
Universitäts-Augenklinik Freiburg
Zeitschrift für Neuropsychologie 2/2000; 8990; Hans Huber AG, Bern
Institut für Medizinische Psychologie, Medizinische Universität zu Lübeck
Zeitschrift für Neuropsychologie 2/2000; 8285; Hans Huber AG, Bern
Institut für Physiologische Psychologie II, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Zeitschrift für Neuropsychologie 2/2000; 9193; Hans Huber AG, Bern
Institut für Med. Psychologie, Universitätsklinikum, Otto-von-Guericke Universität Magdeburg
Zeitschrift für Neuropsychologie 2/2000; 9496; Hans Huber AG, Bern
Institut für Psychologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena
(Summary)
Zusammenfassung
Schmerz ist ein kompliziertes Resultat verschiedener neuronaler Aktivitäten unseres Gehirns und nicht nur das einfache Ergebnis der Tätigkeit des peripheren nozizeptiven Systems. Schmerz resultiert aus dem Zusammenspiel verschiedener Module im Gehirn, die sich in verschiedenen Hirnarealen befinden. Er wird durch Erwartungen, Lernprozesse, Erfahrungen und Coping modifiziert. Elektrophysiologische Begleiterscheinungen, die mit der zentralnervösen Schmerzverarbeitung assoziiert sind, erlauben dabei eine Charakterisierung der ablaufenden Informationsverarbeitungsprozesse. Neben der grundlagentheoretischen Bedeutung spielt hier die Evaluation verschiedener Therapieansätze eine herausragende Rolle. Darüber hinaus konnte mit Hilfe der Hirnelektrizität nachgewiesen werden, daß auch die kortikalen Module des nozizeptiven Systems im Zusammenhang mit Schmerzverarbeitung funktionell reorganisiert werden. Die relativ neuen quellenanalytischen Ansätze lassen einen weiteren, deutlichen Erkenntnisgewinn über die Rolle einzelner Hirnstrukturen bei der Verarbeitung und Behandlung von Schmerz erwarten.
Pain is the result of complex neuronal activities within the brain but not a simple result of nociception. Pain results from an interaction of diverse neuronal modules located in different brain areas. This interaction is modified by anticipation, perception, learning, and coping of pain. Electrophysiological phenomena associated with spontaneous and/or evoked central nervous activity allow to characterize information processing of pain. This characterization is important for theoretical purposes and for the evaluation of different therapeutic strategies. Furthermore, electrophysiological phenomena support the investigation of functional plasticity in the brain as one of the consequences of chronic pain processing. It is expected that new methods of cortical source analysis will contribute considerably to our understanding of different aspects of pain processing and of the management of pain.
Keywords
Schmerz, EEG, ereigniskorrelierte Potentiale, Analgetika, Plastizität, Schmerzgedächtnis
Zeitschrift für Neuropsychologie 2/2000; 97106; Hans Huber AG, Bern
Forschungsgruppe Geriatrie am Ev. Geriatriezentrum Berlin
(Summary)
Zusammenfassung
Untersucht wurde die subjektive Belastung der Frauen älterer Schlaganfallpatienten während deren Aufenthaltes in einer geriatrischen Rehabilitationsklinik (N = 33). Hierfür wurden Selbstratingskalen zu körperlichen Beschwerden, Angst und Depression vorgegeben. In einem selbstkonstruierten Fragebogen wurden neben demographischen Variablen Daten zum Gesundheitszustand, zur Verfügbarkeit sozialer Hilfen und zur gedanklichen Beschäftigung mit der Erkrankung des Partners erhoben. Die objektive Belastung wurde anhand des funktionellen Status und der kognitiven Leistungen der Patienten eingeschätzt. In allen Befindlichkeitsskalen ergab sich ein hohes Maß an subjektiver Belastung: 73% der Frauen wiesen auffällige Werte in der Beschwerden-Liste, 64% in der Angst- und 52% in der Depressionsskala auf. Dennoch zeigten sich nur 42% der Frauen am Besuch einer Angehörigengruppe interessiert. Übereinstimmend mit anderen Publikationen belegt die Untersuchung die destruktive Wirkung des Schlaganfalls auf die nächsten Angehörigen. Gleichzeitig zeigt sich das Erfordernis einer intensiven Angehörigenarbeit, die jedoch besser auf die Bedürfnisse der Zielgruppe zugeschnitten sein muß als bisher.
The subjective burden was examined among elderly wives (N = 33) during their husbands stay in a geriatric rehabilitation center. For this purpose, self-rating scales measuring physical complaints, anxiety and depression were administered. In a self-developed questionnaire demographical variables, physical health, availability of social support and cognitive involvement with the patients illness were determined. The objective burden was assessed by means of the patients functional status and cognitive abilities. The results revealed a high amount of subjective burden in all self-rating scales: 73% of the wives showed an increased amount of physical complaints, 64% presented a high level of anxiety, and 52% exhibited depressive symptoms. Nevertheless, only 42% were interested in participating in a support group for caregivers. In accordance with other publications, this study provides further support for the destructive effect of a stroke on the caregivers. Also, this calls for intensified clinical practice with caregivers, which should be tailored to the needs of the target group.
Keywords
Schlaganfall, Angehörigenbelastung, Angehörigenarbeit
Zeitschrift für Neuropsychologie 2/2000; 107116; Hans Huber AG, Bern
Fachbereich Psychologie, Philipps-Universität Marburg
Zeitschrift für Neuropsychologie 2/2000; 117; Hans Huber AG, Bern
Fachklinik Bad Liebenstein
Zeitschrift für Neuropsychologie 2/2000; 118; Hans Huber AG, Bern
Sektion Neuropsychologie, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Zeitschrift für Neuropsychologie 2/2000; 119; Hans Huber AG, Bern
Zusammenfassung
http://www.yorku.ca/dept/psych/classics/. Eine spezielle Internetseite mit klassischen Texten der Psychologie hat Christopher D. Green von der York University, Toronto, Canada aufgebaut. Auf der Homepage stehen eine Vielzahl von zwischenzeitlich berühmten Artikeln zum freien Herunterladen bereit. Die Autoren dieser Artikel reichen von Aristoteles, Bandura, Binet über Broca, Darwin, Fechner und Hebb bis zu Lashley, Skinner und Wundt. Die Internetseite, die in der Zukunft noch durch weitere Texte ergänzt werden soll, ist eine sehr gute Quelle für alle historisch interessierten Personen.
http://www.vh.org/. Das virtuelle Krankenhaus der Universität von Iowa wurde 1992 erstellt und bietet den Zugang zu einer umfangreichen digitalen Bibliothek. Diese Bibliothek soll das Informationsbedürfnis von Patienten und Anbietern von Gesundheitsdienstleistungen stillen und enthält Hunderte von Multimedia-Büchern und Broschüren zum Thema Gesundheit. Aber nicht nur Bücher sind hier zu finden, sondern auch komplette Fortbildungskurse und Videoclips zu Gesundheitsthemen. Eine Suchmaschine erlaubt die schnelle Suche nach bestimmten Themen.
http://www.epub.org.br/cm/home_i.htm. Brain & Mind ist ein elektronisches Magazin, das sich zum Ziel gesetzt hat, über aktuelle neurowissenschaftliche Themen zu informieren und Informationen über normale und pathologischen geistige Prozesse zu geben. Die Zielgruppe ist dabei nicht nur der interessierte Experte, sondern auch Studenten und Nicht-Spezialisten. Der Besucher findet in fünf Kategorien (Grundlagen, Geschichte, Technologie, Mind & Behavior, Hirnerkrankungen) viele interessante Beiträge. Beispielsweise findet sich in der Rubrik Brain & Behavior Artikel über das Limbische System, über das Gedächtnis sowie über interne Uhren und Rhythmen. In der Rubrik Geschichte wird u.a. die Geschichte der Phrenologie, der Hirnlokalisation und des Elektroencephalogramms mit zahlreichen Bildern und interessanten Querverweisen dargestellt. In einem Diskussionsforum (Neuroforum) können darüber hinaus Themen mit anderen Personen ausgiebig diskutiert werden.
http://www.biomag.helsinki.fi/tms/. In den letzten zwei Jahrzehnten hat das Interesse an nicht-invasiven Methoden zur Darstellung der Struktur und Funktion des Gehirns explosionsartig zugenommen. Details über die Funktion des Gehirns können heute dadurch dargestellt werden, daß elektromagnetische Felder außerhalb des Kopfes oder metabolische und hämodynamische Veränderungen durch die Elektroencephalographie (EEG), die Magnetencephalographie (MEG, die Positron-Emissions-Tomographie (PET), die Nah-Infrarot-Spektroskopie (NIRS) oder durch die funktionelle Kernspintomographie (fMRI) gemessen werden. Ein direkter Weg um die Funktionsfähigkeit kortikaler Areale zu beeinflussen, stellt die transkranielle Magnetstimulation (TMS) dar. Mit dieser Technik, bei der die neuronale Funktion eines bestimmten kortikaler Gebietes durch eine Magnetfeld beeinflußt wird, bietet sich eine Ergänzung konventioneller bildgebenden Verfahren an. Auf der Internetseite des biomagnetischen Labors der Universität Helsinki (University Central Hospital) sind alle relevanten Informationen zur transkraniellen Magnetstimulation zusammengestellt.
Zeitschrift für Neuropsychologie 2/2000; 121; Hans Huber AG, Bern
Zeitschrift für Neuropsychologie 2/2000; 122; Hans Huber AG, Bern