Besprechen Sie am Beispiel der Essstörungen die Relevanz der in Tabelle 2 zusammengefassten sechs kulturellen Wirkungsformen (z.B. pathogene Wirkung etc.)
2.
Suchen Sie nach psychischen oder psychosomatischen Störungen, die jede dieser sechs kulturellen Wirkungsformen deutlich illustrieren können, (z.B. Drogenkonsum für die pathofazilitierende Wirkung oder das Vorkommen von Schuldgefühlen bei Depressionen als Ausdruck der pathoplastischen Wirkung).
3.
Besprechen Sie die Relevanz der Bezeichnung „kulturgebundenes Syndrom“ für bestimmte Erkrankungsformen, die vorrangig in westlich orientierten Industrienationen vorkommen wie z.B. Pubertätsmagersucht oder bestimmte somatoforme Störungen. Suchen Sie nach weiteren psychischen oder psychosomatischen Erkrankungen, bei denen die Kulturgebundenheit eine wichtige Rolle spielen könnte.
4.
Erarbeiten und diskutieren Sie anhand des 4-Phasen-Modells der transkulturellen Migration nach Tseng (s.Tabelle 4) gesundheits- und krankheitsfördernde Faktoren der transkulturellen Migration. Besprechen Sie in diesem Zusammenhang die Gruppen der Flüchtlinge und Zwangsvertriebenen.